Übersee-Museum Bremen
Das Übersee-Museum gehört zu den meistbesuchten Museen in Deutschland. Es vereinigt unter einem Dach natur-, völker- und handelskundliche Sammlungen.
Seine Anfänge lassen sich bis weit in das 18. Jahrhundert verfolgen. Ausgangspunkt war die 1783 gegründete „Gesellschaft Museum“, von der die vorwiegend naturkundlichen Sammlungen betreut wurden. Hinzu kamen 1864 der „Naturwissenschaftliche Verein“ und 1872 die „Anthropologische Kommission“ mit eigenen Sammlungen, die alle zwischen 1874 und 1878 dem Senat übergeben wurden.
Entscheidend für den Bau eines neuen Museums war die 1890 durchgeführte „Nordwestdeutsche Gewerbe- und Industrieausstellung“. Die Bremer Kaufmannschaft zeigte in der „Handels- und Kolonial-Ausstellung“ wie und mit wem sie in Übersee Handel trieb. Aufgrund des großen Erfolges wurde ein Verein zum Bau eines Museums gegründet.
1896 wurde der erste Lichthof des „Städtischen Museums für Natur-, Völker- und Handelskunde“ eröffnet, dem 1911 der zweite folgte. Den Namen „Übersee-Museum“ erhielt das Haus 1951.
Als „Städtisches Museum für Natur-, Völker- und Handelskunde“ 1896 eröffnet, vereint das heutige Übersee-Museum Bremen in einzigartiger Weise die Bereiche Völker-, Handels- und Naturkunde unter einem Dach.
Die aus aller Welt zusammengetragenen wissenschaftlichen Sammlungen beherbergen mehr als eine Million Objekte.
In einem der größten europäischen Lichthofmuseen können Sie auf eine beeindruckende Reise durch Ozeanien, Asien, Afrika und Amerika gehen, in die Geschichte der Handelsstadt Bremen eintauchen und sich auf den Trittsteinen der Evolution bewegen.
Ein umfangreiches museumspädagogisches Angebot unterstützt die Ausstellungen durch Führungen, Kurse und Sonderveranstaltungen für alle Altersgruppen.
